Salamandertage
Grade schaue ich einige Fotos nach.
Besondere Erinnerung wecken die Bilder der Feuersalamander. Ich bin immer wieder fasziniert von diesen Tieren.
Oft sieht man sie wochenlang nicht – dann genügt ein Regentag und sie kommen aus ihren Verstecken.
Der nahe Bach, das benachbarte Biotop und die angebotenen „Verstecke“ (Steine, Totholz, Efeuecken,…) im Garten – all dies scheint ihnen gut zu behagen.
An warmen (aber auch kühleren) Regentagen kommen sie spätestens des Abends aus den Verstecken.
Manchmal war es schon schwierig durch den Garten zu gehen. Es waren so viele dass man Angst hatte auf einen zu treten. Sie waren plötzlich überall: auf der Wiese, auf Gartenwegen, auf dem Sitzplatz, auf Beeten, unter der Bank und dem Tisch – ja sogar in der Gartenhütte.
Am nächsten morgen ist dann der „Spuk“ wieder vorbei.
Tagsüber kriegt man sie eher selten zu Gesicht.
Manchmal kann man sie auch hören; es sind leise, quietschende Töne die man aber eher selten hört. Meist sind sie lautlose Gesellen und lautlos unterwegs.
Mal sehen ob sie dieses Jahr wieder so zahlreich unterwegs sind.